Demonstration “Gewerkschaftsfreiheit verteidigen”
Berlin/ccphoto — Bis zu 700 Anhänger der Freien Arbeiterinnen und Arbeiter Union sowie von anderen anarchosyndikalistischen und antifaschistischen Gruppen demonstrierten heute gegen das Verbot gewerkschaftlicher Betätigung gegen die FAU Berlin. Vom Potsdamer Platz, dem Abschlussort der 60. Internationalen Filmfestspiele zog die Demonstration durch Berlin-Mitte zum Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz. Das Kino Babylon erwirkte im vergangenen Dezember eine einstweilige Verfügung gegen die FAU Berlin, in der ihr untersagt wird sich als Gewerkschaft oder Basisgewerkschaft zu bezeichnen, nachdem diese im Kino einen fast ein Jahr dauernden Arbeitskampf geführt hatte. In Redebeiträgen wurde dieses Verbot als Verstoß gegen ILO-Richtlinien sowie als verfassungswidrig gebrandmarkt und eine sofortige Rücknahme gefordert.
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Erstellt am Sonntag 21. Februar 2010
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Berlinale: Kundgebung für Gewerkschaftsfreiheit
Berlin/ccphoto — Am Rande der 60. Berliner Filmfestspiele demonstrierten heute Anhänger und Sympathisanten der FAU Berlin gegen das Verbot gegen ihre Organisation, sich Gewerkschaft oder Basisgewerkschaft nennen zu dürfen. Das Verbot wurde per Einstweiliger Verfügung auf Bestreben der Betreiber des Kinos Babylon erlassen, in dem die Betriebsgruppe der FAU Berlin einen fast ein Jahr dauernden Arbeitskampf führte, an dessen Ende ein durch ver.di abgeschlossener Tarifvertrag stand. In Redebeiträgen solidarisierten sich unter anderem die französische Basisgewerkschaft CNT mit der FAU Berlin. Zu Livemusik wurden heisse Getränke und Essen an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgeteilt und auf die Verhandlung vor dem Landesarbeitsgericht am kommenden Dienstag hingewiesen.
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Erstellt am Montag 15. Februar 2010
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Dresden: Naziaufmarsch erfolgreich blockiert
Dresden/ccphoto — Der Versuch von einigen tausend Neonazis aus dem In- und Ausland, in Dresden erneut einen „Gedenkmarsch“ durchzuführen scheiterte am massiven Protest antifaschistischer Gruppen. Trotz Einsatz von Wasserwerfern gelang es der Polizei nicht, den Faschisten den Weg ihrer geplanten Route durch die Neustadt Dresdens frei zu machen, und etliche der braunen Kameraden saßen zudem am Hauptbahnhof fest. Zur gleichen Zeit protestierten bürgerliche Gruppen in der Altstadt mit einer Menschenkette gegen den Aufmarsch, an der sich mehr als 10.000 Menschen beteiligten.
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Erstellt am Samstag 13. Februar 2010
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