Antinationaler Protest in Berlin

Berlin/ccphoto – Unter dem Motto „Es gibt kein Ende der Geschichte. Gegen die Herrschaft der falschen Freiheit!“ versammelten sich ca. 1.500 Menschen aus dem linken Spektrum in Berlin-Mitte. Vereinzelt kam es zu Rangeleien wegen eines zu großen Transparentes, welches von der Polizei konfisziert wurde, dabei wurden auch Journalisten von Polizisten gestoßen und tätlich angegangen. Die Demonstration führte unter massiver Begleitung durch mehrere Reihen Bereitschaftspolizei aus verschiedenen Einsatzhundertschaften, darunter die berüchtigte 23. EHu vom ehem. Checkpoint Charlie unter anderem über die Friedrichstraße, Unter den Linden und Oranienburger Straße zum Hackeschen Markt. Dort wurde die Demonstration beendet und auf eine Spontandemo von Neonazis in Lichtenberg hingewiesen wurde. Die Neonazis versammelten sich dort ursprünglich für eine Veranstaltung der Nazi-Bekleidungsmarke „Eric and Sons“, wo unter anderem die Hooliganband „Kategorie C“ auftreten sollte. Da aber die Betreiber der Trabrennbahn Karlshorst den Vertrag wegen des (natürlich verschwiegenen) Rechtsextremistischen Hintergrundes gekündigt hatte und das Bezirksamt auf einem Ersatzgrundstück keine Genehmigung für ein Livekonzert erteilte fiel diese ins Wasser.

Hochauflösende Fotos sind unter oliberlin.bildmaschine.de erhältlich.

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